Koyaanisqatsi

35mm-Kinospecial: Summertime Madness

„Koyaanisqatsi“ ist ein Wort aus der Sprache der indigenen Hopi und bedeutet soviel wie „Leben aus der Balance“. Der gleichnamige Film von Godfrey Reggio wurde in den 80er-Jahren zum allgegenwärtigen popkulturellen Phänomen: Mittels Zeitlupe- und Zeitrafferaufnahmen von urbanen Cityscapes einerseits und archaischen Landschaften andererseits traf „Koyaanisqatsi“ die Zivilisations- und Modernekritik der New-Age-Bewegung in den 80ern punktgenau – und formuliert eine Technikskepsis, die vielleicht heute durchaus wieder en vogue ist, angesichts von Klimakrise und den politischen Biografien der gegenwärtigen amerikanischen Techno-Mogule. Definitiv ist und bleibt Reggios Film aber ein audiovisueller Trip, gerade auf der großen Kinoleinwand: Von einer brillanten Filmmusik des Komponisten Philip Glass vorangepeitscht, entfaltet der mitreißende Bilderstrom eine psychedelische Wirkung, der man sich kaum entziehen kann.


Regie: Godfrey Reggio

Darsteller:


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AB 6 JAHREN / 86 MINUTEN / ohne Dialog
USA 1982
Filmplakat des Films Koyaanisqatsi
35mm-Kinospecial: Summertime Madness