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Nachdem wir (hoffentlich alle) die Feiertage zufrieden und in jeder Beziehung gut genährt hinter uns gelassen haben, erwartet uns eine vielfältige neue Kino-Saison. Einen kleinen Einblick konnten wir euch ja bereits mit unseren teilweise exklusiven Previews anbieten. Zwei dieser Filme starten aktuell bei uns im Kino hier sind...

UNSERE NEUSTARTS DER WOCHE

Auf den ersten Blick geht es bei beiden Filmen um das gleiche Thema: die talentierte Frau schreibt literarische »Meisterwerke« (!!!), der Mann veröffentlicht erfolgreich unter seinem eigenen Namen. Dennoch unterscheiden sich beide Filme erheblich voneinander. 

Die Frau des Nobelpreisträgers bleibt treusorgend an seiner Seite und begleitet ihn zur Krönung »seiner« Karriere, der Verleihung des Literatur-Nobelpreises. Allerdings kommt es dabei zu einigen Verwerfungen, weil das übergroße Ego des Preisträgers seiner Frau dann doch zu viel wird. Die filmische Umsetzung mag einigen Kritikern konventionell erscheinen. Dadurch dass die Geschichte eher ruhig aber sehr präzise erzählt wird, wird die große schauspielerische Leistung der Hauptdarstellerin wesentlich unterstützt. So wie Glenn Close in ihrer Rolle als Joan den ganzen Film trägt, so trägt auch die Filmfigur ihren Mann von Meisterwerk zu Meisterwerk. Aber auch Jonathan Price als Joe Castleman kann sich mit seinem Auftritt an ihrer Seite glaubwürdig positionieren.

Ganz anders entwickelt sich unser zweiter Neustart. Erzählt wird die Geschichte der Schriftstellerin und Varietékünstlerin Colette nach historischem Vorbild. Keira Knightley verkörpert Sidonie-Gabrielle Colette (1873-1954), der es irgendwann nicht mehr nur darum geht selbst als Schriftstellerin anerkannt zu werden. Für Colette wird der Kampf um ein selbstbestimmtes Leben als bisexuelle und hochkomplexe Künstlerpersönlichkeit zum zentralen und existenziellen Thema. In Frankreich gilt Colette als frühe Feministin, die allerdings als Vertreterin des dekadenten und skandalträchtigen Lebens des Fin de Siècle durchaus widersprüchlich gesehen wird. Dem Film gelingt fast nebenbei auch ein interessantes Porträt einer aufregenden Zeit zwischen den Jahrhunderten.

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wir freuen uns mit euch auf das Kinojahr 2019!

euer hackesche höfe kino!

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