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Zum Glück gehen unsere Gäste deutlich häufiger ins Kino als der deutsche Durchschnitts-Kinogänger. Der schafft es nur 1,47 mal im Jahr vor die große Leinwand. Wer dennoch sein eigenes Kulturkonto mit Unterhaltungsgarantie im alten Jahr noch etwas auffüllen möchte, sollte sich unbedingt mit unseren SILVESTER-PREVIEWS beschäftigen.

Besonders UNSER ÜBERRASCHUNGSFILM eignet sich vortrefflich als köstlicher Bildungsausflug in ein dichtes Netz von Intrigen, Neid, Irrsinn und Verrat. Schon anlässlich seiner Weltpremiere in Venedig, wo der Regisseur mit dem silbernen Löwen ausgezeichnet wurde, begeisterte dieses ausgesprochen schräge und abgedrehte Meisterwerk Kritiker und Besucher gleichermaßen. Mehr dürfen wir leider nicht verraten!

Auch bei FAHRENHEIT 11/9 geht es um Irrsinn und Intrigen. Der amerikanische Dokumentarfilmer Michael Moore setzt sich mit Wahl und Amtsführung des amerikanischen Präsidenten Donald Trump auseinander. Eine gute Einstimmung auf die Fortsetzung der Geschichte im realen Leben.

Unsere Neustarts der Woche:

Die Iranische Regierung verhängte im Jahr 2010 ein Berufsverbot gegen Jafar Panahi. Dennoch gelingt es dem Regisseur, immer wieder neue Filme zu machen. Weil die Dreharbeiten offensichtlich nur stark eingeschränkt durchführbar sind, wird Panahi in seinen Filmen immer, wie zuletzt in TAXI TEHERAN, selbst zu einem seiner Protagonisten. So auch in seinem neuen Film DREI GESICHTER. Ein Roadmovie und eine Spurensuche in der iranischen Provinz, wo Tradition auf emanzipatorisches Bestreben trifft. Eine ironische Auseinandersetzung mit patriarchalen Strukturen auf dem Land. Mit stets respektvollem Blick nimmt der Filmemacher die Gewohnheiten und Perspektiven der Dorfbewohner ernst. Der Film wirkt glaubhaft authentisch und unternimmt nicht den Versuch, uns oder seinen Protagonisten die Welt zu erklären. Das unterscheidet den Film von vielen anderen, die innerhalb des globalisierten Film(kunst)marktes entstehen.

In Cannes hat er die goldene Palme gewonnen, in Japan war er der erfolgreichste Japanische Film des Jahres. Am Heiligabend interessierten sich die meisten unserer Gäste für die Preview des Films SHOPLIFTERS von Hirokazu Koreeda. Dessen Film LIKE FATHER, LIKE SON lief vor vier Jahren sehr erfolgreich bei uns im Kino. SHOPLIFTERS erzählt vom Überleben einer armen Familie in Tokio, die sich mit Diebstählen und allerlei Tricks über Wasser hält. Was sich nach schwer bekömmlichem Problemfilm anhört, zeigt sich schnell als warmer, menschlich nahegehender und sensibel umgesetzter Familienfilm. Wäre Weihnachten nicht gerade vorbei, könnte man ihn als Weihnachtsfilm im positiven und sehr modernen Sinn beschreiben. 

Übrigens: in London kostet das normale Kinoticket für SHOPLIFTERS £16,50, ermäßigt immer noch £14,00. Das sind aktuell €15,56. Mit unserem U25 Ticket könnt ihr bei uns dafür drei Filme sehen. Viel Spass dabei!

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viele Grüße

und einen guten Rutsch ins Jahr 2019

euer hackesche höfe kino!

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