Jenseits der Stille (WA:2021)

Lara lebt in zwei Welten: in der ihrer taubstummen Eltern und in ihrer eigenen, in der Geräusche etwas ganz Normales sind. Schon als Kind unterhält sie sich mit ihren Eltern in der Gebärdensprache. Doch dann entdeckt Lara als Teenager ihr Interesse für die Musik und beginnt, Klarinette zu spielen. Ihr Vater Martin interpretiert dies als Affront gegen seine Taubheit und distanziert sich immer mehr von seiner Tochter. Erst durch den überraschenden Tod seiner Frau findet er allmählich Verständnis für Lara - doch der Zwist hat schon zu lange gedauert... Ohne Behinderte je durch kitschige Sentimentalität zu denunzieren, zeigt die Regiedebütantin Caroline Link in einer gekonnt sensiblen und oft sogar poetischen Manier Bilder einer faszinierenden Welt. Dabei dient ihr die Stille nur als eines von vielen Motiven, um die eigentliche Geschichte zu erzählen: ein Mädchen, auf dem schwierigen Weg vom Kind zur Frau. Unterstützt durch ein erstklassiges Schauspieler-Ensemble gehört dieser sowohl thematisch als auch stilistisch ungewöhnliche deutsche Film nach seinem großen Erfolg im Kino unzweifelhaft zu den modernen Klassikern der Leinwand. Quelle: mediabiz.de

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AB 6 JAHREN / 100 MINUTEN / D2D
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