DISTANZ
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Die Welt von Daniel (Ken Duken) ist still. Er lebt ruhig und zurückgezogen und geht seinem Job als Gärtner im botanischen Garten nach. Seine Arbeitskollegen provoziert seine stoische Verschlossenheit, durchbrechen können sie sie aber nicht. Von seinen scheinbar unmotivierten Gewaltausbrüchen weiß niemand etwas. Dann lernt er Jana (Franziska Weisz) kennen. Trotz seiner Abweisungen verliebt sie sich in Daniel und es gelingt ihr, sich ihm zu nähern.
Langsam beginnt sich Daniel ihr und der Welt zu öffnen. Doch hinter seiner Sanftheit verbirgt sich ein dunkles Geheimnis, von dem sie nichts ahnt.
DISTANZ erzählt eine tragische Liebesgeschichte eines Außenseiters und seiner Freundin. Die Stimmung schwankt zwischen Glück und Tragik, zwischen Liebe und blinder Hingabe. Ken Duken kämpft darin gegen sich selbst und seine Dämonen, Franziska Weisz hofft mit der Kraft ihrer Liebe ihn, und auch ein bisschen sich selbst, retten zu können. Der wortkarge Protagonist blickt auf seine Umgebung wie ein Zugfahrender, der durch das Abteilfenster die Welt vorbeirauschen lässt. Er nimmt nicht teil, beobachtet, wirkt wie hineingesetzt in das Spiel seines eigenen Lebens, in dem er nur eine Nebenrolle spielt. Thomas Sieben macht nicht den Fehler, zu erklären, zu psychologisieren, sondern er zeigt einfach nur: einen Täter ohne Reue, eine Liebe ohne Zukunft. Damit gelingt ihm ein fesselndes Drama, präzise beobachtet und klar inszeniert, von internationalem Format!





