BERLIN - STETTIN
| Vorstellungen (Zum Reservieren Termin anklicken.) | |
|---|---|
| Fr 12.03 | 15:00 |
| Sa 13.03 | 15:00 |
| So 14.03 | 15:00 |
| Mo 15.03 | 15:00 |
| Di 16.03 | 15:00 |
| Mi 17.03 | 15:00 |
Erinnerungen. An die Ostsee der frühesten Kindheit. An das Berlin der Nachkriegsjahre. Spiele mit harmlosen Murmeln, aber da gab es auch das Berlin-Stettin-Spiel auf dem Gehsteig: Ins Leere springen war gut, aber die Linie, das war Stettin, und drauftreten, das bedeutete aus und weg. So beginnt der in Stettin geborene Ost-Berliner Regisseur Volker Koepp sein grandioses Geschichtspanorama, scheut keine Tabus und lässt so viel Verbotenes ansprechen.
Gewidmet hat er seinen jüngsten Film seiner Mutter Thea Koepp (1914-2002), und er erspart auch niemandem den Kommentar eines jungen Mädchens von damals, betreffend die Vergewaltigungen durch russische Soldaten: 'Die arme Frau Koepp hat es in dieser Nacht einige Male erwischt.' Wie ein freundlicher Seismograf legt Koepp seit Jahrzehnten seine kinematografischen Notizen in die Wunden eines verwundeten Landes.




